Forschungskonzept

Zusätzlich zu einer Technologievorausschau analysiert "Wasser 2050" derzeitige Export- und Nachfragepotentiale sowie das Weltmarktgeschehen und wertet die Erfahrungen der zur deutschen Exportförderung bereits eingerichteten Netzwerke aus. Um bis zur Mitte des Jahrhunderts in allen Erdteilen den angestrebten Zustand einer nachhaltigen Wasserwirtschaft zu erreichen, werden neuartige Systemlösungen identifiziert.

Technologielinien werden dargestellt, derzeitige Export- und Nachfragepotentiale sowie das Marktgeschehen werden untersucht und die Erfahrungen der zur Exportförderung bereits in Deutschland eingerichteten Netzwerke ausgewertet. Wasserinfrastrukturen stellen in der Regel langfristige Innovationen dar. Daher werden Szenarien bis ins Jahr 2050 entwickelt. Dabei wird mit Wirtschaftsakteuren und weiteren Stakeholdern zusammengearbeitet.

Mittels eines "Backcasting" wird dann von der Vision zurück in die Gegenwart geschaut, um wesentliche Weichenstellungen zu identifizieren. So werden Innovationsstränge und Zukunftsmärkte identifiziert und die hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen für die deutsche Wasserwirtschaft und die flankierende Technologiepolitik bestimmt.

Darauf aufbauend werden strategische Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Marktposition der deutschen Industrie und Wasserwirtschaft auf dem globalen Wassermarkt abgeleitet und Instrumente zur Exportförderung erarbeitet. Die Untersuchungsergebnisse werden Industrie und Wasserwirtschaft, aber auch Politik und Wissenschaft zur Verfügung gestellt: Sie werden sowohl direkt (z.B. Fachgespräche) innerhalb der Zielgruppen verbreitet als auch publiziert.

Abbildung Forschungskonzept

Stand 28.02.2007

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