Ergebnisse
Wassertechnologieanbieter im Internationalen Vergleich
Die
Wassermärkte globalisieren sich; ein Trend zu mehr Wettbewerb ist
sowohl auf den kommunalen und als auch auf den nationalen Märkten
feststellbar. Deutsche Unternehmen stehen daher in der Konkurrenz
mit ausländischen Unternehmen – in Deutschland selbst und weltweit.
Während französische, britische und US-amerikanische Unternehmen im
Wassersektor als "Spitzenreiter" gelten, hängt deutschen Unternehmen
der Ruf der "Nachzügler" an – insgesamt nach den Untersuchungen in "Wasser2050" zu Unrecht.
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Umweltinnovationen als Strategie der Außenwirtschaftsförderung
Angesichts der globalisierten Wirtschaft mit ihrem wachsenden
Ressourcenverbrauch und der Potentiale des Weltmarkts müssen
Innovationen global verstanden werden. Für eine führende Rolle von
Unternehmen der Wasserindustrie am Weltmarkt ist das Vorhandensein
von umweltpolitischen Regelungen in den Anbieterländern
("Governance-Struktur") entscheidend. Im Vorhaben wurden daher die
Bedingungen in Deutschland mit denen Großbritanniens, Frankreichs
und der USA verglichen. Im Resultat wird dafür plädiert, die
deutsche Außenwirtschaftspolitik zu verändern und nicht länger das
französische Modell zu kopieren, sondern vielmehr die deutschen
Stärken zu betonen.
Die Ergebnisse wurden im ifo-Schnelldienst veröffentlicht:
Lena Partzsch, "Nachhaltige innovative Wasserwirtschaft - deutsche
Governance-Strukturen im internationalen Vergleich".
ifo-Schnelldienst 18/2007: 16-26
http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/b-publ/b2journal/20publsd
Wo liegen die Zukunftsmärkte für die Wasserbranche?
Am 1. April 2009 stellte das BMBF-Vorhaben "Wasser 2050" erste
Ergebnisse auf der Messe Wasser Berlin vor. Weitere Informationen
sowie die
Präsentation
Delphi-Studie zum Thema nachhaltige Systeminnovationen in der
Wasserwirtschaft
Um herauszufinden, in welche Richtung sich die Wasserwirtschaft
aus der Sicht technischer Innovationen und des Systemmanagements
längerfristig (bis zum Jahr 2050) entwickeln wird, hat das
Verbundvorhaben unter Leitung des Frauenhofer-ISI von Dezember 2007
bis April 2008 eine Delphi-Befragung zum Thema nachhaltige
Systeminnovationen in der Wasserwirtschaft durchgeführt
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Capacity Development für die exportorientierte Wasserwirtschaft
Capacity Development (oder Capacity Building) meint die
Verbesserung, Erhaltung und Anpassung der Fähigkeiten und
Kapazitäten von Menschen, Organisationen und der Gesellschaft
insgesamt. Maßnahmen zum Capacity Development können die
Exportchancen deutscher Wassertechnologien begünstigen. Auf Anregung
von German Water Partnership hat daher das Institut für
sozial-ökologische Forschung im Vorhaben „Wasser2050“ eine aktuelle
Bestandsaufnahme vorgenommen, aus der Eckpunkte für eine
Verbesserung der Exporttätigkeit abgeleitet wurden. Im Februar 2010
wurden diese Ergebnisse in der
Arbeitsgruppe Capacity Building von German Water Partnership wird
vorgestellt (vgl. Protokoll)
Die ausführliche Fassung der Bestandsaufnahme erscheint
voraussichtlich im April 2010 in der Reihe Materialien Soziale
Ökologie.
Exportnetzwerke – Chancen für die deutsche Wasserindustrie
Auch für die mit der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung
verbundenen Wertschöpfungsketten wird die Vernetzung zum
zielgeleiteten Informationsaustausch und die Bündelung von Wissen
immer entscheidender ...
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Stand
11.03.2010 |