Ergebnisse
Exportnetzwerke – Chancen für die deutsche Wasserindustrie
Auch für die mit der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung
verbundenen Wertschöpfungsketten wird die Vernetzung zum
zielgeleiteten Informationsaustausch und die Bündelung von Wissen
immer entscheidender. Bereits heute bestehen
zahlreiche
Zusammenschlüsse und Initiativen, die als Netzwerke für einen
Export fungieren können und z.T. auch für noch nicht beteiligte
Unternehmen offen sind. Diese in Deutschland für die Wasserindustrie mit dem Ziel der
Exportförderung bestehenden Vernetzungseinrichtungen sind sehr
vielfältig, z.T. an besondere Eintrittsvoraussetzungen (z.B.
Firmensitz im betreffenden Bundesland) geknüpft und auch auf
unterschiedliche Zielländer hin ausgerichtet (vgl. Abbildung).
Vertieft wurden die Wasserwirtschaftsinitiative
Nordhein-Westfalen und das Internationale Dialogzentrum Umwelt und
Entwicklung untersucht, um Möglichkeiten, aber auch Probleme von
Exportnetzwerken zu erfahren. Ergänzend wurden
Wirtschaftsunternehmen nach ihren Erwartungen und Erfahrungen
befragt.
Anhand der derzeitigen Praxis wurden Schlussfolgerungen
entwickelt, wie sich die Exportnetzwerke stärken lassen. Das
Potential zur Weiterentwicklung von systemischen Problemlösungen und
zur Schaffung neuer Arbeitsplätze wird entscheidend davon abhängen,
ob es gelingt, auf den unterschiedlichen Ebenen (insbesondere
Region, Deutschland, EU, international) die Kooperation von
Unternehmen und Organisationen durch verbesserte Vernetzungen zu
unterstützen. Hierbei sollten auch unnötige Doppelförderungen
vermieden werden.
Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und ihre Schlussfolgerungen
wurden in die Netzwerke, die Wirtschaft und die Politik
zurückgekoppelt. Sie sind veröffentlicht als:
Michel, Bernhard/Michel, Florian/Schramm,
Engelbert (2007): Exportnetzwerke - Chancen für die deutsche
Wasserindustrie.
ISOE-Studientexte, Nr. 14. Frankfurt am Main, 78 Seiten, EUR 9.-
Stand
11.03.2010 |